G a s t f a m i l i e
Grandios – We are blessed! Seit ner
guten Woche sind wir nun in unserer Gastfamilie. Wir, das sind Katha
und ich. Unsere Hostmummy ist einfach grandios. Zwar ist sie die
Einzige ihrer Familie, die uns wirklich erlebt (ihr Mann arbeitet in
Holland und die 6 Kinder sind alle schon ausgezogen, bzw in alle Welt
ausgeflogen) und dennoch oder aber vielleicht auch gerade deswegen
hat sie uns super herzlich aufgenommen und versucht uns den
Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu gestalten (→ dadurch
wird’s für meinen Geschmack teilweise fast schon zu westlich..;)
Zum Beispiel wurde jetzt extra für uns ne Waschmaschine
angeschafft...!!). Außerdem gehören zum Haushalt Abigail, die sich
seit ca. nem Jahr um alles im und ums Haus kümmert und die absolut
witzig ist, und 4 Hunde, die aber bis auf ein freundliches
Begrüßungsknurren nicht so viel Kontakt zu uns haben, da sie
draußen in Käfigen wohnen.
E s s e n
Erlebnisreich. An alle Fischliebhaber:
Ghana ist euer Land! Zu jeder Mahlzeit gibt’s hier mindestens ein
Stück Fisch. Und wenn ich ein Stück sage, dann mein ich nicht ein
Fischstäbchen oder Filet-Stück, wie man das vielleicht in
Deutschland kennt, sondern ein Stück Fisch. Einfach ein Stück
abgeschnitten und beispielsweise fritiert. Dass da der Genuss
lebensgefährlich werden kann ist nebensächlich, solange man halt
keine Gräte in die Speiseröhre gelangen lässt. Ansonsten hab ich
schon vieles Unterschiedliches gegessen (Kenkey, Banku, Fufu,
Plantain...) und muss sagen, dass mir das meiste auch echt schmeckt
und dass ich das Essen wahrscheinlich wenn ich zurück bin vermissen
werde, so wie ich jetzt auch deutsches Essen vermisse. (Vor allem
BROT! Hier isst man halt ein halbes Weißbrot und hat immer noch
Hunger...-> auch hieran erkennt ihr, dass ich wieder einen vielleicht schon etwas zu gesunden Appetit entwickelt hab, ich werd hier noch "obushi"...:/ :D)

Aber Freunde, jetzt kommt ne absolute Sensation:
Ich hab mich doch tatsächlich an eine Kokosnuss rangetraut..
UND SIE HAT MIR GESCHMECKT!
Aber Freunde, jetzt kommt ne absolute Sensation:
Ich hab mich doch tatsächlich an eine Kokosnuss rangetraut..
UND SIE HAT MIR GESCHMECKT!
Aber auch nur, weil die hier sowas von anders schmecken..
Genauso das Obst: das ess ich in Deutschland nicht mehr; ihr tut mir
vielleicht Leid mit diesem faden Zeug was ihr da habt...
G e m e i n d e
Genial – We are blessed! Mein Team
ist wie gesagt im „World Prayer Center“ und der Name ist
Programm! Hier wird absolut powervoll und ausdauernd gebetet und ich
hab das direkt schon lieben gelernt auch wenn es doch so oft ganz
anders als gewohnt ist. Sonntags findet, anders als in den meisten
anderen größeren Gemeinden, hier nur ein Gottesdienst statt, der
halt von 8 bis offiziell 10.30, also bis mindestens 11.30 geht. Dafür
ist dann aber Mittwochabend jede Woche ein 3stündiges Prayermeeting,
Donnerstags ein Gottesdienst am Morgen und jede Woche Freitag eine
„Prayer-All-Night“, die von 21.00 bis offiziell 04.00 geht,
letzte Woche aber direkt gegen 06.00 erst geendet hat. :D Das
Zeitverständnis ist hier ja generell etwas anders. Auf jeden Fall
aber wurden wir auch in der Gemeinde sehr herzlich empfangen (wir
werden auch von der Gemeinde als Pais-Team Unterstützung bekommen)
und natürlich auch direkt von Prophet Nana, dem Hauptpastor, auf
dem Heiratsmarkt angepriesen... :D Ansonsten ist der echt ein krasser
Mann Gottes, der mit unglaublicher Weisheit aber trotzdem auf sehr
lebensnahe Weise seine Botschaften rüberzubringen weiß.
d i e s d a s
Ich liebe ja die Hühner, Schafe,
Ziegen auf der Straße, vor allem wenn sie zwischen beispielsweise
Fernsehern, die dort verkauft werden, herum laufen.
Dass man fast jeden Tag mal irgendwie
am Atlantik vorbei kommt hat auch was.
Die Trotro-Aufschriften sind der Hammer. Da steht dann halt irgendwas auf Twi (etwa „Nyame Adom“ → „Gottes Gnade“) und darunter „Malermeister Müller – für Sie unterwegs“
Man kann alles auf dem Kopf tragen,
wenn man es kann.
Wenn man irgendwas braucht,
dann kann man das bestimmt auf der Straße kaufen.
Notfalls auch aus dem Auto-/Trotrofenster.
Wenn man irgendwas braucht,
dann kann man das bestimmt auf der Straße kaufen.
Notfalls auch aus dem Auto-/Trotrofenster.
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