Hach
wie die Zeit verfliegt.
Eigentlich
war dies zu verfassen nämlich schon
für
vor Wochen von mir geplant gewesen.
Ja
Eigentlich.
Eigentlich
ist so ein Wort, das irgendwie ganz schön viel
oder
aber auch einfach so gar nichts ausdrücken kann.
Eigentlich
freu ich mich schon wieder ziemlich auf Deutschland, aber
meine
Gemeinde hier werd ich zum Beispiel auf jeden Fall total vermissen
(grade
sitz ich hier nach einer weiteren AllNight, die ich trotz
anfänglicher Müdigkeit wirklich einfach nur genossen hab und bin
Eigentlich
so überhaupt gar nicht müde –
die
ghanaische Art zu beten und vor allem gegen 3.00 morgens fett
mit
allen im (ghanaischen) Lobpreis abzudancen halten einen wirklich
wach.
Und
Gott auch wenn Er mag. ;) )
Eigentlich
kann ich mich nach wie vor an einiges in der ghanaischen Kultur nicht
gewöhnen aber irgendwie hab ich auch trotzdem schon ein bisschen
Angst vor dem Kulturschock, der mich back home erwarten wird.
Eigentlich
braucht man hier zwar immer Stunden mit dem zu-einem-Ort-hinkommen,
aber trotzdem versuche ich auch das zu genießen (ist wenigstens im
Vergleich zu Deutschland ziemlich preisgünstig..).
Eigentlich
dachte ich, ich hätte einen ungefähren Plan, was ich als nächstes
machen könnte, aber Gott gibt einem so oft doch plötzlich wieder
ganz andere Optionen.
Eigentlich
denken wir viel zu oft Eigentlich und sowieso in viel zu
vielen Konjunktiven, die uns dann davon abhalten, all das Geniale,
Großartige, Atemberaubende, Unglaubliche, Unvergessliche zu erleben,
das wir erleben könnten und das Gott für Dich, mich, uns geplant
hat.
„One
Day, Baby, we'll be old, oh Baby,
we'll
be old and think of all the Stories that we could have told“
Das
ist nicht nur ein Lied, das eine Zeit lang viel zu viel in allen
deutschen Radiosendern lief, sondern so oft bittere Wahrheit. Ich hab
mich hier in der letzten Zeit noch einmal ganz neu dafür
entschieden, dass ich nicht so enden möchte. Ich möchte rauskommen
aus dem ganzen Eigentlich, das mich später so einiges bereuen
lassen kann. Ich möchte ausbrechen und einen Weg gehen, der mich
selbst und auch andere dazu inspiriert, mehr in ihrem Leben zu sehen
als nur ein „arbeiten, essen, schlafen“. Ich möchte mehr von dem
sehen, was Gott für mich und mit mir geplant hat und möchte das vor
allem nicht mehr nur so nebenbei tun.
Eigentlich,
denkst Du Dir jetzt vielleicht, siehst Du das ganz anders und glaubst
auch vielleicht nicht dran, ABER Ich hab schon jetzt so viel erlebt,
gesehen, gelernt, gespürt von Gottes krasser und einfach
unglaublicher Liebe, die mir die Freiheit gibt, mich eine Prinzessin
nennen zu können, deswegen mag ich nicht mehr einfach still sein
und nett lächeln – ehrlich gesagt wünsch ich mir, dass DU das
auch erleben kannst!
Eigentlich
klingt das vielleicht wirklich
alles seltsam und nicht normal, aber zum Glück ist Gott das auch so
überhaupt nicht - normal
– und auch alles andere als in-irgendeine-Schublade-steckbar. Aber
das Allerkuhlste ist:
Gott
♥ Dich!
Und
er wird niemals damit aufhören. Auch Du kannst Prinzessin oder Prinz
sein und vielleicht einfach mal aus dem Eigentlich
ausbrechen und mehr erleben als nur ein paar Geschichten, die Du
hättest erzählen können... Vielleicht ist es ja einen Versuch wert
– ganz einfach wird es wahrscheinlich nicht, aber wie kuhl wäre
es, wenn es am Ende heißen könnte:
„One
Day, Baby, we'll be old, oh Baby,
we'll
be old and tell of all the Stories that we've experienced“!