Samstag, 31. August 2013

Ich bin daaa!




Erstens: Ich hab die weltbesten Geschwister!


Zweitens: An alle Freunde des funktionstüchtigen Internets: das ist hier halt etwas anders, ich hoffe also, ihr könnt mir verzeihen, dass ihr gleich zu Beginn mit einer Unregelmäßigkeit in der Informationskette vorlieb nehmen müsst!

Drittens: Ich glaub ich hab mein Zeitgefühl in Deutschland vergessen, weswegen ich im Moment noch völlig überfordert bin mit all den Eindrücken, Erlebnissen, Beobachtungen etc. und deswegen auch nicht so ganz in der Lage bin, euch wirklich schon zu erzählen, was hier so los ist. Auf jeden Fall sind die Leute hier alle ziemlich crazy people (kräisie piepel)!
Viertens: ich versuchs jetzt trotzdem.

Fünftens: also. hm.

Sechstens: Die erste Woche des Foundational Training (FT) ist schon/erst (ich weiß es wirklich nicht!) so gut wie um. In diesen 5 Tagen hab ich versucht, all die Informationen in meinem Hirn aufzunehmen, aber wie an meinem Rumgeschwafel unschwer zu erkennen ist, scheint mir das noch nicht komplett gelungen zu sein..

Siebtens: Man gewöhnt sich erstaunlich schnell dran, Wasser („pjiua watta“) aus 500ml- Plastiktüten zu trinken. 
 

Achtens: Die ghanaische Art zu beten ist laut, durcheinander und ganz schön powervoll.

Neuntens: Ich freu mich wirklich schon sehr auf das, was in den kommenden 10 Monaten auf mich zukommt; jeden Tag, mit jeder Session über Pais, über Projekte, über Mentoring, … wächst meine Vorfreude auf das, was Gott mit mir in dieser Zeit vor hat – it's gonna be awesome!!

Zehntens: Entweder es wird uns zuliebe noch nicht ganz so scharf, oder unauffällig immer etwas schärfer gekocht; auf jeden Fall aber fand ich bis jetzt eigentlich auch alles
echt lecker und vor allem ess ich mittlerweile wieder drei Mahlzeiten am Tag und hab sogar meist nachgenommen – wer also in letzter Zeit meinte, ich würde zu wenig essen, der darf erleichtert aufatmen! ;) 


Elftens: Ob ich wirklich brockenweise Twi kann wenn ich wieder komme ist eher fragwürdig („Kabi oo ooosi ooh“ → „You are the King above all the earth“), dass aber hier ziemlich viele deutschlernwütige Menschen herumlaufen hat schon zu viel Freude geführt („Aisch.....hööööeeeeäärn..schänn“ / „Schtraisch...holks..schäkstl..schänn“)

Zwölftens: Fließend Wasser wird echt überbewertet, bzw lernt man es umso mehr zu schätzen und zu feiern, wenn es denn ab und zu mal da ist – aber ein Eimer voll mit Wasser und ein Schälchen tun es schließlich auch zum duschen!




Dreizehntens: Das reicht jetzt auch erstmal, später mehr. Ich vermisse euch schon!

Donnerstag, 22. August 2013

die Aufregung wächst...

Nachdem ich am Samstag positiv überfordert war von all den Leuten bei uns im Garten (Danke für diese geniale Abschiedsfeier!!), ich Sonntag in der Gemeinde verabschiedet und gleich schon für nächstes Jahr wieder willkommen geheißen wurde und gestern dann mein Visum angekommen ist, kann ich nun beruhigt so langsam anfangen zu packen... 
Dass ich in drei Tagen schon fliege glaub ich zwar immer noch nicht, dass aber bis dahin noch ganz schön viel zu tun ist dafür immer mehr.
Ich wurde in letzter Zeit oft gefragt, ob ich denn keine Angst hätte, für soo lange alleine nach Afrika zu gehen:
Nein Freunde, Angst hab ich keine! :) 

Ich bin aufgeregt, ich freu mich, ich weiß, dass es höchstwahrscheinlich auch mal ganz schön hart werden wird, ich weiß, dass vieles anders ist und zwar so anders, dass ich mir noch nichtmal vorstellen kann wie anders, aber eins weiß ich sicher:
Ich werde, wo auch immer ich in den nächsten 10 Monaten sein werde, immer genau am richtigen Ort sein!

Gott hat mich hierher geführt, dann wird ER ja wohl auch am besten wissen, welche Herausforderungen er mir geben kann, denn mit IHM kann ich ohnehin über Mauern springen... Und in diesem Vertrauen werde ich überübermorgen in den Flieger steigen, da ist also überhaupt kein Platz für so etwas banales wie Angst vorhanden...

Freitag, 16. August 2013

one week to go

Genauer: In 9 Tagen um diese Zeit sitze ich im Flieger Richtung Accra (das ist Ghanas Hauptstadt! ;) ) und so langsam versuche ich zu verstehen, dass das wirklich so ist...
In diesen 9 Tagen ist noch einiges aufzuräumen, einzukaufen, zu packen, zu sortieren und vorzubereiten, weswegen diese wahrscheinlich seehr viel schneller umgehen werden, als ich einverstanden wäre auch wenn meine VOORFREUDEE sich natürlich schon ins Unermessliche steigert!
Zum Glück ist es heute zumindest schonmal wieder etwas wärmer, damit mein Plan (Ich gehe im Sommer, bin 10 Monate im Sommer und komme im Sommer wieder) auch doch noch was wird..
Ich werde auf jeden Fall versuchen, mich beizeiten ein wenig mehr mit meiner Kamera zu beschäftigen, sodass ihr auch hin und wieder einen visuellen Eindruck meines Erlebten bekommt.

Sonntag, 11. August 2013

untitled - ich mag "Elfchen"

          Aufregung
     wächst sekündlich
  gepaart mit Vorfreude
alles rückt unglaublich nah
          Vertrauen

Donnerstag, 8. August 2013

Pais::Ghana

In Kürze startet mein Flieger Richtung Fremde. Die Aufregung, aber vor allem die Vorfreude steigen täglich. Damit ihr auch nen kleinen Einblick bekommt, was ich in Ghana machen werde (genau weiß ich das auch noch nicht, aber das macht es umso spannender..), versuch ich euch hier auf dem Laufenden zu halten!
Die Organisation, mit der ich nach Afrika gehe, heißt Pais:Project 
( -> http://www.paisproject.com/?lang=de ) und setzt sich unter dem Motto "Missionaries making Missionaries" dafür ein, eine Verbindung zwischen Schulen und Gemeinden herzustellen und Jugendlichen zu zeigen, wie sie ihren Glauben an Jesus Christus im Alltag leben können. Außerdem gibt es ein Mentoringprogramm, bei dem jeder "Paisler" einige Jugendliche mentort und sich einmal die Woche mit ihnen trifft, um sich auszutauschen. Und das ist es auch, was ich denke, was das wird: ein gegenseitiges Voneinanderlernen. Ich bin auf jeden Fall seeehr gespannt und freu mich auch auf die ersten drei Wochen in denen wir mit allen "Paislern" in Ghana ein Vorbereitungsseminar, genannt "Foundational Training" (FT), haben werden, um uns gegenseitig und die ghanaische Kultur besser kennen zu lernen. Nachdem schon das R:each, das Seminar, dass uns vor rund 3 Wochen in Wiesbaden schon die Möglichkeit gab, einander zu beschnuppern und vertrauter mit dem Pais:Project zu werden, die Vorfreude wachsen ließ, kann das FT nur der Oberknüller werden. Ich freu mich drauf!


Falls ihr Fragen an mich haben solltet oder mich vielleicht einfach nur eurerseits kontaktieren wollt, damit ich nicht nur an euch schreibe, sondern auch von euch höre, freu ich mich immer über nette Mails an hoeber.caroline@gmail.com! :)